Und wenn Gott wäre …Über Sinn, Zweifel und das Wagnis, sich auf die Suche nach Gott einzulassen.

by Uwe Böschemeyer

ISBN: ‎978-3702243579
Pub Date: April 25 2026
Imprint: Tyrolia

Und wenn Gott wäre … ist Böschemeyers neuestes Buch, obwohl es passender erscheint, es als ein Gespräch zwischen dem Autor und dem Leser zu beschreiben. Von Anfang bis Ende bezieht Böschemeyer den Leser mit ein, als befänden sich beide im selben Raum, und obwohl der andere nicht spricht, formuliert Böschemeyer die Fragen, die der andere stellen könnte, während sich das Gespräch von der Ausgangsprämisse zum endgültigen Schluss entwickelt. Es ist ganz einfach: In einer Zeit, in der Wissenschaft und Pragmatismus so sehr im Vordergrund stehen, dass viele Menschen keine Notwendigkeit sehen, an Gott zu glauben, gibt es dennoch Gründe, uns zu fragen: „Was wäre, wenn Gott existieren würde?“

Und wenn Gott wäre … ist Böschemeyers neuestes Buch, obwohl es passender erscheint, es als ein Gespräch zwischen dem Autor und dem Leser zu beschreiben. Von Anfang bis Ende bezieht Böschemeyer den Leser mit ein, als befänden sich beide im selben Raum, und obwohl der andere nicht spricht, formuliert Böschemeyer die Fragen, die der andere stellen könnte, während sich das Gespräch von der Ausgangsprämisse zum endgültigen Schluss entwickelt. Es ist ganz einfach: In einer Zeit, in der Wissenschaft und Pragmatismus so sehr im Vordergrund stehen, dass viele Menschen keine Notwendigkeit sehen, an Gott zu glauben, gibt es dennoch Gründe, uns zu fragen: „Was wäre, wenn Gott existieren würde?“

Als jemand, der Theologie studiert und Zeit im geistlichen Amt verbracht hat, dieses Amt jedoch verlassen hat, um sich der Psychologie zu widmen, und als jemand, der mehrere Jahre lang skeptisch gegenüber der Existenz Gottes war, bezeugt Böschemeyer den unausweichlichen Gedanken, dass Gott existiert, auch wenn wir nicht verstehen können, warum. So wirkt das Gespräch in diesem Buch wie ein halbautobiografischer Appell an den Leser, indem es alle Einwände, die er oder sie gegen die Annahme der Existenz Gottes vorbringen könnte, vorwegnimmt und beantwortet.

Beim Lesen dieses Buches musste ich mehr als einmal an C.S. Lewis denken, insbesondere an „Mere Christianity“, aber auch an Lewis’ Autobiografie „Surprised by Joy“. Sicherlich waren Böschemeyers Jahre der Skepsis und seine Rückkehr zum Glauben weniger intensiv als Lewis’ hartnäckiger Atheismus. Dennoch war es eine Skepsis, die aus denselben tiefen Fragen über die Wechselfälle des Lebens entstanden war. So wie Lewis durch die Vernunft zurückgebracht wurde, fand Böschemeyer tiefe Spuren Gottes im menschlichen Unbewussten. Und darin liegt der wahre Wert dieses Gesprächs sowie der Praxis der wertorientierten Vorstellungskraft (Wertimagination). Das heißt, wenn ein Mensch einfach innehalten und zuhören kann, kann die Verbindung mit seinem inneren Selbst ihn Gott näherbringen.

Teils Andacht, ohne ganz eine Predigt zu sein; stellenweise auch ein behutsames Plädoyer für den Glauben vielleicht lässt sich dieses Buch am besten als eine ehrliche Einladung an den Leser beschreiben, den eigenen Geist offen zu halten. Es liest sich leicht und ist doch reich an Bedeutung.

Tom Edmondson for meaninginministry.com 

Date Of Review: March 2026

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And if God existed ...On meaning, doubt, and the risk of embarking on a search for God.